Katharina von Borck hat Steuerfachangestellte gelernt, danach studiert, in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gearbeitet und 2013 das Steuerberaterexamen bestanden. Seit Juli 2015 führt sie ihre eigene Kanzlei in Seevetal. Sie kennt die Branche aus allen Perspektiven, weil sie jede davon selbst durchlaufen hat.
Platzhalter: hier kommt das Portraitfoto von Katharina von Borck
Aufgewachsen im Nordwesten Hamburgs, Abitur, dann die Entscheidung für einen Weg, der nicht der kürzeste war.
Nach dem Abitur folgte die Ausbildung zur Steuerfachangestellten, absolviert parallel im Ausbildungsbetrieb. Danach das Studium Wirtschaftsrecht an der Universität Lüneburg, ebenfalls parallel zur Arbeit in Kanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Die erste größere Station war eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Münster, danach eine mittelständische Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hamburg.
2013 folgte das Steuerberaterexamen. Seit Juli 2015 ist sie selbstständig, mit Schwerpunkt auf Familienunternehmen sowie den Branchen Medien, Handel, Dienstleistungen und Chemie.
Katharina von Borck
Wir zeigen diesen Weg hier so ausführlich, weil er erklärt, warum in dieser Kanzlei niemand belächelt wird, der noch nicht alles weiß.
Der Einstieg in den Beruf, absolviert parallel im Ausbildungsbetrieb. Genau die Position, für die diese Kanzlei heute sucht.
Berufsbegleitend, parallel zur Arbeit in Kanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Arbeiten und Lernen liefen von Anfang an gleichzeitig.
Der Blick auf die große Struktur: Prüfungswesen, standardisierte Prozesse, klare Hierarchien.
Die Perspektive des Mittelstands, näher am Mandanten als in der großen Prüfungsgesellschaft.
Bestanden, nach Ausbildung, Studium und mehreren Jahren Praxis.
Selbstständigkeit an der Harburger Straße 12, südlich von Hamburg. Seitdem gewachsen über langjährige Mandate und Mitarbeiter, die bleiben.
Alles braucht Zeit. Man ist nicht am ersten Tag perfekt und lernt stetig dazu.Katharina von Borck
Auf die Frage nach dem eigenen Führungsstil kamen drei Worte. Sie stehen hier unverändert.
Es wird davon ausgegangen, dass du deine Arbeit machst. Kontrolle ersetzt hier kein Vertrauen, deshalb gibt es auch keine starre Zeiterfassung.
Wenn im Privaten etwas los ist, wird das nicht als Störung des Betriebsablaufs behandelt. Ein krankes Kind ist ein krankes Kind.
Eine Inhaberin, ein Team, keine Zwischenebene. Fragen werden direkt geklärt und nicht durch drei Instanzen geschoben.
Diese drei Worte hat die Inhaberin genannt, als sie beschreiben sollte, wofür ihre Kanzlei steht. Sie hätten auch länger sein können, sind es aber nicht.
Verlässlichkeit heißt hier: Zusagen gelten, auch die zum Arbeitsende. Menschlichkeit heißt: Fehler dürfen und müssen passieren, weil man ohne sie nicht wächst. Bodenständigkeit heißt: Es wird nicht größer geredet, als es ist.
Dazu kommt etwas, das man in Stellenanzeigen selten liest: Humor. Ein humorvolles Miteinander ist in dieser Kanzlei ausdrücklich Teil der Kultur, nicht ein Nebeneffekt.
So beschreibt die Inhaberin ihre Mitarbeiter. Das ist kein Marketingsatz, sondern steht wörtlich so auf der Kanzleiseite.
Aus dem Team: „Bei uns steht der persönliche Kontakt zum Mandanten im Mittelpunkt, wir betreuen vor allem Familienunternehmen, und das merkt man in der täglichen Arbeit. Die Chefin kennt die Branche aus allen Perspektiven: von der Ausbildung über die große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bis zur eigenen Kanzlei. Das gibt dem ganzen Team eine solide, bodenständige Grundlage, norddeutsch eben."
Das erklärte Ziel für die nächsten Jahre: das papierlose Büro vollständig umsetzen. Über 80 Prozent laufen bereits digital, der Rest ist Arbeit, die noch vor der Kanzlei liegt.
Das zweite Ziel ist unspektakulär und ehrlich: Mitarbeiter und Mandanten halten. Nicht wachsen um jeden Preis, sondern bleiben, wer man ist, mit denselben Leuten.
Es gibt kein Bewerberportal und keine Personalabteilung dazwischen. Wer schreibt, schreibt der Inhaberin.
Oder direkt per E-Mail an info@stbvonborck.de